Folgen Erstgespräch sichern
Ratgeber · Rente

Rentenlücke berechnen: In 5 Schritten zu deiner echten Zahl.

Die Zahl in deiner Renteninformation ist kein Nettobetrag und nicht in der Kaufkraft von morgen. Mit dieser Anleitung rechnest du in zehn Minuten aus, was dir wirklich fehlt.

✓ 100 % kostenlos & unverbindlich · digital oder vor Ort in Heide

Kurz gesagt

Deine Rentenlücke ist der Unterschied zwischen dem, was du im Ruhestand brauchst, und dem, was ankommt. So rechnest du sie aus:

  • Bedarf mit 2,5 % Inflation hochrechnen
  • von der Rente Kranken- und Pflegeversicherung abziehen
  • beides vergleichen
Im Beispiel unten fehlen einem 32-Jährigen rund 2.900 € im Monat.

  1. 01Das Problem: Akademiker unterschätzen ihre Rentenlücke fast immer
  2. 02Schritt 1: Deinen Bedarf festlegen
  3. 03Schritt 2: Den Bedarf mit Inflation hochrechnen
  4. 04Schritt 3: Deine Rente aus der Renteninformation ablesen
  5. 05Die Renteninformation verstehen: Punkt für Punkt
  6. 06Schritt 4: Abzüge berücksichtigen
  7. 07Schritt 5: Die Lücke ausrechnen
  8. 08Jetzt selbst rechnen
  9. 09Warum Akademiker besonders betroffen sind
  10. 10Warum die Inflation so viel ausmacht
  11. 11Wie du die Lücke schließen kannst
  12. 12Die 4 häufigsten Rechenfehler
  13. 13Häufige Fragen

01Das Problem: Akademiker unterschätzen ihre Rentenlücke fast immer

Viele Akademiker gehen davon aus, dass sie im Alter gut versorgt sind. Sie verdienen überdurchschnittlich, zahlen hohe Beiträge und bekommen jedes Jahr eine Renteninformation mit einer beruhigend wirkenden Zahl. Genau darin liegt das Problem.

Erstens ist die Zahl in der Renteninformation ein Bruttowert. Davon gehen Kranken- und Pflegeversicherung und Steuern ab. Zweitens ist sie in heutigem Geld nicht vergleichbar mit dem, was du in 30 Jahren zum Leben brauchst, weil die Inflation Jahr für Jahr Kaufkraft wegnimmt. Drittens wächst die gesetzliche Rente nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2026: 101.400 € im Jahr). Was du darüber verdienst, erhöht deine Rente nicht, dein Lebensstandard aber schon.

Das Ergebnis: Je mehr du verdienst, desto größer ist der Abstand zwischen deinem heutigen Lebensstil und dem, was die gesetzliche Rente oder das Versorgungswerk später leistet. Wer das erst mit 50 merkt, braucht sehr hohe Sparraten, um die Lücke noch zu schließen.

02Schritt 1: Deinen Bedarf festlegen

Als Faustregel brauchen die meisten im Ruhestand rund 80 % ihres heutigen Nettoeinkommens. Wer Reisen, Immobilie oder Hobbys plant, eher mehr. Schreib dir eine Zahl in heutigem Geld auf, im Beispiel 3.000 € im Monat.

Felix Schmidt
Felix' Tipp aus der Praxis

Die Renteninformation zeigt Bruttowerte ohne Inflation. Zieh immer Kranken- und Pflegeversicherung ab und rechne den Bedarf hoch.

03Schritt 2: Den Bedarf mit Inflation hochrechnen

Das ist der Schritt, den fast alle vergessen. 3.000 € kaufen in 35 Jahren nicht mehr dasselbe wie heute. Mit 2,5 % Inflation pro Jahr ergibt sich:

Bedarf heute3.000 €
× Inflationsfaktor 35 Jahre (1,025³⁵)× 2,37
Bedarf mit 67, in Euro von dann7.120 €

04Schritt 3: Deine Rente aus der Renteninformation ablesen

In deiner jährlichen Renteninformation steht, mit welcher Rente du rechnen kannst, wenn du weiter so einzahlst wie bisher. Diese Zahl ist in heutigen Werten. Die Renteninformation zeigt zusätzlich eine Hochrechnung mit künftigen Rentenanpassungen.

Im Beispiel: 2.400 € laut Renteninformation, mit 2 % Rentenanpassung pro Jahr über 35 Jahre hochgerechnet rund 4.800 €.

Wie du den Brief Zeile für Zeile liest, zeigt dir der nächste Abschnitt mit einem Beispiel. Woher die Zahl kommt, erklärt der Ratgeber Rentenpunkte einfach erklärt.

Bist du im Versorgungswerk, zum Beispiel als Ärztin oder Arzt, nimmst du die Zahl aus deinem Bescheid des Versorgungswerks.

05Die Renteninformation verstehen: Punkt für Punkt

Die Renteninformation ist ein Brief deiner Rentenversicherung, der einmal im Jahr automatisch kommt. Er zeigt, welche Rente du bisher erreicht hast, was bei gleichbleibendem Einkommen bis zur Regelaltersgrenze daraus wird und was passiert, wenn du vorher erwerbsunfähig wirst. Für deine Planung ist er die wichtigste Zahl, wenn du ihn richtig liest.

Wer bekommt sie?

Alle gesetzlich Versicherten ab 27, die mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt haben. Jedes Jahr per Post, ohne Antrag.

Ab 55: Rentenauskunft

Dann kommt alle drei Jahre stattdessen die ausführlichere Rentenauskunft mit allen Details zu deinen Zeiten.

Online abrufen

Über die Online-Dienste der Rentenversicherung und in der Digitalen Rentenübersicht, die auch Betriebs- und Privatrenten zusammenführt.

Im Versorgungswerk?

Ärzte, Apotheker und andere Kammerberufe bekommen stattdessen eine jährliche Mitteilung ihres Versorgungswerks. Die Logik ist ähnlich.

So sieht sie aus: Lenas Renteninformation

Lena ist 32, Wirtschaftsingenieurin, hat nach dem Master mit 25 angefangen zu arbeiten und verdient heute rund 70.000 € brutto im Jahr. So ungefähr sieht ihr Brief aus, die Nummern führen zur Erklärung.

Muster · vereinfachtes Beispiel
AbsenderIhr RentenversicherungsträgerNachbau zur Erklärung, kein Originaldokument
Versicherungsnummer
00 140394 B 000
Datum
15.08.2026

Frau Lena Beispiel · Musterweg 1 · 25746 Heide

Renteninformation 2026

1

Sehr geehrte Frau Beispiel, mit dieser Renteninformation erhalten Sie einen Überblick über Ihre bisher erworbenen Ansprüche. Grundlage sind die bei uns gespeicherten Daten bis zum 31.12.2025. Geburtsdatum: 14.03.1994, Regelaltersgrenze: 67 Jahre.

2
Rente wegen voller ErwerbsminderungWären Sie heute voll erwerbsgemindert, bekämen Sie monatlich
1.248,30 €
3
Ihre bisher erreichte RentenanwartschaftRegelaltersrente, wenn ab heute keine Beiträge mehr gezahlt würden
382,68 €
4
Regelaltersrente ab 01.04.2061wenn bis dahin Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Kalenderjahre gezahlt werden
2.399,83 €
5
Mögliche RentenanpassungenDie Rente von 2.399,83 € erhöht sich bis zum Rentenbeginn bei einer jährlichen Anpassung von
1 %3.399,61 €2 %4.799,39 €
6
Bisher gezahlte Beiträgefür Sie insgesamt 76.170,00 €, davon von Ihnen selbst getragen
38.085,00 €
7
Wichtige Hinweise

Die Beträge sind Bruttowerte. Davon gehen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab, die Rente kann steuerpflichtig sein. Wegen der Preisentwicklung wird die Kaufkraft künftiger Renten geringer sein. Zusätzliche Vorsorge ist für die Sicherung Ihres Lebensstandards wichtig.

Rückseite: Erläuterungen zu Entgeltpunkten, Abschlägen und Zuschlägen

Nachgebaute Beispieldarstellung für eine angestellte Akademikerin, 32 Jahre, rund 70.000 € Jahresbrutto. Aufbau angelehnt an die echte Renteninformation, Werte gerundet und vereinfacht. Tippe auf eine Nummer, um zur Erklärung zu springen.
  1. 1
    Kopf und Datenstand

    Prüfe Name, Versicherungsnummer und vor allem den Stand der Daten. Fehlen Zeiten wie Ausbildung, Studium, Auslandsjahre oder Kindererziehung, rechnet der ganze Brief mit zu wenig. Den Versicherungsverlauf bekommst du kostenlos und kannst Lücken klären lassen, die sogenannte Kontenklärung.

    Lücken jetzt klären, nicht erst mit 60.
  2. 2
    Rente wegen voller Erwerbsminderung

    So viel zahlt die gesetzliche Rente, wenn du in keinem Beruf mehr als drei Stunden am Tag arbeiten kannst. Bei Lena 1.248 € brutto, bei heute rund 3.500 € netto. Ob du deinen eigenen Beruf noch ausüben kannst, spielt dabei keine Rolle.

    Genau diese Lücke schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
  3. 3
    Bisher erreichte Anwartschaft

    Die Rente, die du bekämst, wenn ab heute nichts mehr eingezahlt würde. Für Berufseinsteiger wirkt sie ernüchternd klein, das ist normal. Sie zeigt, wie viele Rentenpunkte schon sicher sind: bei Lena 9 Punkte × 42,52 €.

    Wie Rentenpunkte entstehen: So setzt sich deine Rente zusammen.
  4. 4
    Hochgerechnete Regelaltersrente

    Die wichtigste Zahl. Sie unterstellt, dass du bis zur Regelaltersgrenze so weiter verdienst wie im Schnitt der letzten fünf Jahre, und rechnet in heutigen Werten ohne künftige Rentenerhöhungen. Gehaltssprünge, Elternzeit, Teilzeit oder Selbstständigkeit verändern sie deutlich.

    Diese Zahl ist der Startwert für Schritt 3 oben.
  5. 5
    Mögliche Rentenanpassungen

    Zwei Szenarien mit 1 % und 2 % Rentenerhöhung pro Jahr bis 2061. Die Beträge sind nominal, also in Euro von 2061. Sie wirken hoch, aber auch die Preise steigen in dieser Zeit.

    Deshalb rechnen wir auf dieser Seite immer mit Inflation dagegen.
  6. 6
    Bisher gezahlte Beiträge

    Was bisher für dich eingezahlt wurde, je zur Hälfte von dir und deinem Arbeitgeber. Beitrag und spätere Rente hängen nicht 1:1 zusammen: Für die Rente zählen allein deine Rentenpunkte.

    Beiträge sind keine Sparsumme, die dir gehört oder vererbt wird.
  7. 7
    Hinweise zu Steuern, Kaufkraft und Vorsorge

    Alle Beträge sind brutto. Kranken- und Pflegeversicherung kosten Rentner rund 12 %, dazu kommen Steuern: Wer ab 2058 in Rente geht, versteuert die gesetzliche Rente voll. Und der Brief weist selbst darauf hin, dass zusätzliche Vorsorge nötig ist.

    Brutto ist nicht netto, und 2061 ist nicht heute.

Lenas Zahl im Klartext

Die größte Zahl im Brief sind 4.799 €. Klingt nach einem entspannten Ruhestand. Rechnen wir sie so um, dass sie mit heute vergleichbar ist:

Rente mit 2 % Anpassung, in Euro von 20614.799 €
− rund 12 % Kranken- und Pflegeversicherung− 576 €
Rente vor Steuern, 20614.223 €
in heutiger Kaufkraft (2,5 % Inflation, 35 Jahre)≈ 1.780 €

Aus 4.799 € werden in heutigem Geld rund 1.780 € vor Steuern, bei 3.500 € netto, die Lena heute zur Verfügung hat. Genau das ist die Rentenlücke, die die Schritte 4 und 5 ausrechnen.

Mein Tipp: Leg deine Renteninformation jedes Jahr neben die vom Vorjahr. Sinkt die hochgerechnete Rente, obwohl du mehr verdienst, stimmt meist etwas mit den gespeicherten Zeiten nicht. Bring den Brief einfach zum Erstgespräch mit, ich lese ihn mit dir zusammen.

06Schritt 4: Abzüge berücksichtigen

Von der Bruttorente gehen Kranken- und Pflegeversicherung ab, gerundet rund 12 %. Dazu kommen je nach Höhe Steuern, die wir hier bewusst noch weglassen.

Hochgerechnete Rente brutto4.800 €
− rund 12 % Kranken- & Pflegeversicherung− 576 €
Rente vor Steuern4.224 €

07Schritt 5: Die Lücke ausrechnen

Animation · Die 5 Schritte in einem BildBedarf 7.120 €, Rente 4.224 €: die Lücke
3.000 €
Bedarf heute
7.120 €× 2,37
Bedarf mit 67
4.224 €Lücke ≈ 2.900 €
Rente mit 67, nach KV/PV
  • Bedarf in heutigem Geld
  • Aufschlag durch 2,5 % Inflation
  • Rente nach Kranken- und Pflegeversicherung
  • Rentenlücke pro Monat
In heutiger Kaufkraftfehlen rund 1.200 € im Monat, und zwar noch vor Steuern.
Beispiel von oben: 3.000 € Bedarf heute, 35 Jahre bis zur Rente, 2,5 % Inflation, 2.400 € Rente laut Renteninformation mit 2 % Anpassung, rund 12 % KV/PV.

In heutiger Kaufkraft sind das rund 1.200 € im Monat, und zwar noch vor Steuern. Über 20 Jahre Ruhestand ergibt das eine Summe, die man nicht mal eben nebenbei anspart.

Die gute Nachricht: Wer mit 32 anfängt, hat 35 Jahre Zinseszins auf seiner Seite. Wer erst mit 45 startet, braucht für dieselbe Lücke ein Vielfaches der Sparrate.

08 · Jetzt selbst rechnen
Interaktiver Rechner

Rechne deine Lücke direkt nach

Die Beispielwerte aus diesem Ratgeber sind voreingestellt. Ändere sie auf deine eigenen Zahlen.

Vereinfachte Schätzung: 2,5 % Inflation pro Jahr, rund 12 % Kranken- und Pflegeversicherung auf die Rente, vor Steuern.

09Warum Akademiker besonders betroffen sind

  • Später Start: Studium, Promotion oder Facharztausbildung kosten Beitragsjahre.
  • Beitragsbemessungsgrenze: Über dieser Grenze steigt deine gesetzliche Rente nicht mehr mit, egal wie viel du verdienst. Je höher dein Gehalt, desto kleiner der Anteil, den die Rente ersetzt.
  • Höherer Lebensstandard: Wer gut verdient, gewöhnt sich an mehr, und genau dieser Standard soll im Alter bleiben.

Für Ärztinnen und Ärzte im Versorgungswerk gilt die Logik genauso: Finanzplanung für Ärzte. Und wie das Altersvorsorgedepot 2027 beim Schließen der Lücke hilft, steht hier.

10Warum die Inflation so viel ausmacht

Bei 2,5 % Inflation pro Jahr verdoppelt sich der Geldbedarf für denselben Lebensstandard in rund 28 Jahren. So viel brauchst du in Zukunft für das, was heute 3.000 € kostet:

Jahre bis zur RenteBedarf in Euro von dann
10 Jahre≈ 3.840 €
20 Jahre≈ 4.916 €
30 Jahre≈ 6.293 €
35 Jahre≈ 7.120 €

Wer seine Lücke in heutigem Geld rechnet, rechnet sie sich klein. Deshalb arbeiten alle Rechnungen auf dieser Seite mit 2,5 % Inflation.

11Wie du die Lücke schließen kannst

Gefördert

Altersvorsorgedepot mit Zulage und bAV mit Arbeitgeber-Zuschuss.

Steuerlich

Die Basisrente bei hohem Steuersatz.

Frei

Ein ETF-Sparplan für Flexibilität vor der Rente.

Lebenslang

Eine ETF-Rente, wenn du nie auf eine Rente verzichten willst, egal wie alt du wirst.

Wie hoch die nötige Sparrate ist, zeigt dir der Ratgeber ETF-Sparplan: Wie viel ist genug?

12Die 4 häufigsten Rechenfehler

  1. Brutto mit Netto verwechseln: Von der Rente gehen Kranken- und Pflegeversicherung ab, dazu Steuern.
  2. Inflation ignorieren: Die Lücke wird um mehr als die Hälfte zu klein gerechnet.
  3. Bedarf zu niedrig ansetzen: Im Alter fallen Ausgaben weg, aber andere kommen dazu, etwa Gesundheit, Reisen, Hilfe im Haushalt.
  4. Zu lange Lebensdauer unterschätzen: Wer mit 67 in Rente geht, sollte für 20 bis 25 Jahre und mehr planen.

Vereinfachte Beispielrechnung. Annahmen: 2,5 % Inflation, 2 % Rentenanpassung, rund 12 % Kranken- und Pflegeversicherung (gerundet), ohne Steuern. Ersetzt keine individuelle Berechnung.

13Häufige Fragen

Wie berechne ich meine Rentenlücke?
Bedarf im Ruhestand mit Inflation hochrechnen, von der erwarteten Rente Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern abziehen und beides vergleichen. Die Differenz ist deine monatliche Lücke.
Mit welcher Inflation sollte ich rechnen?
Ich rechne mit 2,5 % pro Jahr. Das ist eher vorsichtig und verhindert, dass die Lücke kleingerechnet wird.
Wie viel Prozent meines Einkommens brauche ich im Ruhestand?
Als Faustregel rund 80 % des heutigen Nettoeinkommens. Wer im Alter mehr vorhat, sollte höher ansetzen.
Ist die Zahl in der Renteninformation netto?
Nein. Es ist ein Bruttowert. Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegebenenfalls Steuern gehen noch ab.
Wie hoch ist die Rentenlücke bei Akademikern im Durchschnitt?
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Sie hängt von Einkommen, Versorgungssystem und Lebensstandard ab. Bei Gutverdienern über der Beitragsbemessungsgrenze ist sie meist besonders groß.
Ist die Zahl in der Renteninformation schon nach Abzügen?
Nein. Sie ist ein Bruttowert. Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuern gehen noch ab.
Mit welcher Inflation sollte ich rechnen?
Wir rechnen mit 2,5 % pro Jahr. Das liegt leicht über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank und ist eine vorsichtige, realistische Annahme.
Ab welchem Alter sollte ich die Lücke berechnen?
Am besten zum Berufsstart. Je früher du sie kennst, desto kleiner ist die nötige Sparrate.
Ab wann bekomme ich eine Renteninformation?
Ab 27, wenn du mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt hast. Sie kommt jedes Jahr automatisch per Post. Ab 55 kommt alle drei Jahre stattdessen die ausführlichere Rentenauskunft.
Ist die Rente in der Renteninformation netto?
Nein. Alle Beträge sind brutto. Davon gehen rund 12 % für Kranken- und Pflegeversicherung ab, dazu je nach Höhe Steuern. Außerdem sind die Hochrechnungen mit Rentenanpassung in Euro von morgen angegeben, nicht in heutiger Kaufkraft.
Was mache ich, wenn in meiner Renteninformation Zeiten fehlen?
Fordere den Versicherungsverlauf an und beantrage eine Kontenklärung. Fehlende Zeiten wie Ausbildung, Studium oder Kindererziehung lassen sich mit Nachweisen nachtragen.

Quellen

Felix Schmidt
Über den AutorFelix Schmidt

Ungebundener Finanzberater aus Heide. Seit über 12 Jahren begleitet er Akademikerinnen und Akademiker, mehr als 1.000 Mandanten deutschlandweit, ungebunden mit einer Auswahl aus über 310 Partnern. 5,0 Sterne bei 77 Google-Bewertungen. Mehr über Felix →

@felixschmdt folgenJede Woche Klartext zu Geld, Rente und Versicherungen · 17.000+ Follower
GoogleRezensionen
5,0
Basierend auf 77 echten Rezensionen
Das sagen Mandanten

77 Rezensionen. 5,0 von 5 Sternen.

Keine bezahlten Testimonials, sondern echte Stimmen von Menschen, die ich begleite. Nachlesbar bei Google.

L
Lea J.vor 2 Jahren
Felix hat mich hervorragend zum Thema Altersvorsorge und private Krankenversicherung beraten. Er hat sich Zeit genommen, um mir die Bedeutung dieser Themen verständlich zu erklären.
Rezension auf Google
C
Celina R.vor 2 Jahren
Herr Schmidt hat mir geholfen, mir einen Überblick über meine finanzielle Situation zu verschaffen. Zudem hat er mich zum Thema Altersvorsorge beraten, sodass ich mich „gut vorbereitet“ fühle.
Rezension auf Google
K
K.vor 3 Jahren
Felix betreut mich nun schon seit einigen Jahren, wodurch ich gerade hinsichtlich meiner finanziellen Absicherung im Alter einen erheblichen Mehrwert erzielen konnte.
Rezension auf Google
K
Kim J.vor 3 Wochen
Hervorragend Beratung. Es wird einem alles so erklärt, dass man wirklich alles verstehen kann. Herr Schmidt ist ein absolut umgänglicher Mensch, man fühlt sich sehr gut aufgehoben.
Rezension auf Google
J
Johanna L.vor 7 Monaten
Ich bin wirklich froh, mich für die Beratung bei Felix entschieden zu haben. Von Anfang an hatte ich ein sehr gutes Gefühl – ehrlich, transparent und auf Augenhöhe.
Rezension auf Google
R
Rebecca K.vor 3 Monaten
Einfach super tolle Begleitung und Beratung in Bezug auf verschiedenste Themen. Was ich am besten finde, ist die Transparenz bei allem, was erklärt und an Verträgen abgeschlossen wird!
Rezension auf Google

Auszüge aus echten Google-Rezensionen, teils gekürzt, Namen abgekürzt. Bewertungen von Teammitgliedern sind nicht berücksichtigt.

Und wie groß ist deine Lücke?

Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir sie mit deiner echten Renteninformation durch, und zeigen dir, wie du sie schließt.

Kostenloses Erstgespräch sichern →

✓ 100 % kostenlos & unverbindlich