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Vorsorge · Der erste Schritt

Cashflow-Check: Wohin fließt dein Geld?

Bevor es um Rente, ETFs oder Versicherungen geht, steht eine einfache Frage: Was kommt rein, was geht raus, und was bleibt übrig? Die meisten Akademiker kennen ihre Antwort nicht genau.

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Kurz gesagt

Ein Cashflow-Check teilt dein Nettoeinkommen in Wohnen, Lebenshaltung, Verträge, Sparen und das, was frei übrig bleibt. Das frei verfügbare Geld verschwindet ohne Plan oft unbemerkt im Alltag. Ziel ist eine Sparquote von mindestens 10 bis 20 %, die automatisch läuft. Der Cashflow ist auch die Grundlage jeder Beratung bei mir.

  1. 01Selbst rechnen
  2. 02Das Problem: Das Geld ist am Monatsende einfach weg
  3. 03Warum der Cashflow zuerst kommt
  4. 04Das 4-Töpfe-Prinzip
  5. 05Und dann?
  6. 06So machst du den Cashflow-Check selbst
  7. 07Die Sparquote: die wichtigste Zahl deiner Finanzen
  8. 08Wie viel ist normal? Eine Orientierung
  9. 09Die häufigsten Cashflow-Fallen
  10. 10Der 15-Minuten-Abo-Check
  11. 11Mythos oder Fakt?
  12. 12Häufige Fragen
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Dein Cashflow in 60 Sekunden

Trag grob ein, was reinkommt und rausgeht. Der Rechner zeigt deine Sparquote und das Geld, das sonst unbemerkt verschwindet.

Grobe Selbsteinschätzung, keine Daten werden gespeichert oder übertragen. Alle Werte bleiben in deinem Browser.

02Das Problem: Das Geld ist am Monatsende einfach weg

„Ich verdiene eigentlich gut, aber irgendwie bleibt nichts übrig.“ Diesen Satz höre ich in Erstgesprächen sehr oft, gerade von Akademikern mit überdurchschnittlichem Einkommen. Und meistens stimmt beides: Das Einkommen ist gut, und es bleibt wenig übrig.

Der Grund ist selten ein großer Fehler, sondern viele kleine Positionen. Abos, die niemand mehr nutzt. Versicherungen, die doppelt laufen. Essen bestellen, weil der Dienst lang war. Spontane Käufe. Jede für sich klein, zusammen oft mehrere hundert Euro im Monat.

Das Problem ist nicht das Ausgeben. Es ist, dass Geld ausgegeben wird, ohne dass es bewusst entschieden wurde. Der Cashflow-Check macht diese Entscheidungen sichtbar, und das allein verändert oft schon viel.

Animation · Wo das Geld versickertKein großer Fehler, viele kleine Lecks
Lieferdienst & Essen to go140 € im Monat
Spontankäufe online110 € im Monat
Abos, die keiner mehr nutzt45 € im Monat
Doppelte oder zu teure Verträge35 € im Monat
Kleine Lecks zusammen330 €pro Monat · 3.960 € im Jahr
Als Sparplan statt Leck330 € im Monat, 30 Jahre mit 6 % angelegt: rund 331.000 €.
Beispielhafte Werte aus typischen Erstgesprächen, keine Statistik. Sparplan: monatliche Verzinsung, vor Kosten und Steuern, nicht garantiert.

03Warum der Cashflow zuerst kommt

Klarheit

Du siehst schwarz auf weiß, wo dein Geld hingeht. Oft zum ersten Mal.

Das unsichtbare Geld

Was nicht verplant ist, wird ausgegeben. Meist ohne dass du es merkst.

Realistische Sparrate

Eine Sparrate, die zu deinem Leben passt, hältst du auch durch.

Basis für alles

Rente, Absicherung, Immobilie: Jede Entscheidung braucht diese Zahl.

Felix Schmidt
Felix' Tipp aus der Praxis

Richte für deinen Sparplan einen Dauerauftrag am Tag nach dem Gehaltseingang ein. Was weg ist, bevor du es siehst, vermisst du nicht.

04Das 4-Töpfe-Prinzip

Die meisten haben ein einziges Girokonto, auf dem alles zusammenläuft. Dann sieht man nie, was wofür da ist, und am Monatsende ist einfach weg, was weg ist. Mit vier Töpfen bekommt jeder Euro am Tag des Gehaltseingangs eine Aufgabe, automatisch per Dauerauftrag. Den Notgroschen parkst du im Rücklagen-Topf.

Animation · 4-Töpfe-PrinzipEin Gehalt, vier Töpfe, null Rätselraten
Gehaltseingang am 1.4.500 € netto
38 %
Topf 1Fixkosten1.700 €

Miete, Verträge, Abos. Läuft per Dauerauftrag.

31 %
Topf 2Alltag1.400 €

Fester Betrag für Einkauf, Freizeit, Spaß.

10 %
Topf 3Rücklagen450 €

Notgroschen, Urlaub, nächstes Auto.

21 %
Topf 4Vermögen950 €

Sparplan und Vorsorge, direkt am 2.

Der TrickJeder Euro hat am 1. einen Job. Was im Alltags-Topf übrig bleibt, darfst du ohne schlechtes Gewissen ausgeben.
Beispiel mit 4.500 € netto. Die Aufteilung passt sich deinem Leben an, wichtig ist nur: Jeder Topf ist ein eigenes Konto.

05Und dann?

Steht der Cashflow, folgen die nächsten Schritte: Einkommen absichern, Rentenlücke schließen und deine Ziele planen. Genau so ist auch mein Finanzgutachten aufgebaut.

06So machst du den Cashflow-Check selbst

  1. Drei Monate Kontoauszüge nehmen, nicht einen, weil Einmalzahlungen sonst fehlen.
  2. Kategorien bilden: Wohnen, Mobilität, Lebensmittel, Freizeit, Verträge, Sparen, Sonstiges.
  3. Jährliche Kosten umrechnen: Versicherungen, Urlaub, Geschenke, Steuern durch 12 teilen.
  4. Muster erkennen: Wo geht mehr hin als gedacht?
  5. Entscheiden: Was ist dir das wert, was kann weg?

07Die Sparquote: die wichtigste Zahl deiner Finanzen

Die Sparquote ist der Anteil deines Nettoeinkommens, der in Rücklagen, Vorsorge und Vermögensaufbau fließt. Sie ist wichtiger als die Höhe des Einkommens, denn sie bestimmt, wie schnell Vermögen entsteht.

SparquoteEinordnung
unter 10 %Luft nach oben, Vermögensaufbau sehr langsam
10 bis 20 %solide Basis für Altersvorsorge und Ziele
über 20 %stark, früherer Ruhestand oder große Ziele möglich

Tipp: Erhöhe die Sparquote nicht durch Verzicht, sondern mit jeder Gehaltserhöhung, siehe die 50/50-Regel.

Animation · SparquoteWas aus 4.500 € netto in 25 Jahren werden kann
155.924 €
5 % · 225 €
311.847 €
10 % · 450 €
623.695 €× 4
20 % · 900 €
  • Selbst eingezahlt
  • Zinsen und Erträge
Sparquote vom Nettoeinkommen, 25 Jahre Sparplan mit 6 % Rendite p. a., monatliche Verzinsung, vor Kosten und Steuern, nicht garantiert.

08Wie viel ist normal? Eine Orientierung

Es gibt kein richtiges Budget für alle. Aber Faustregeln helfen, Ausreißer zu erkennen. Wenn ein Bereich deutlich darüber liegt, lohnt sich ein genauerer Blick:

Animation · OrientierungSo könnte sich 4.500 € netto sinnvoll verteilen
Wohnen inklusive Nebenkosten1.350 € ≈ 30 %
Lebensmittel und Alltag900 € ≈ 20 %
Mobilität450 € ≈ 10 %
Versicherungen270 € ≈ 6 %
Freizeit, Urlaub, Hobbys630 € ≈ 14 %
Sparen und Vorsorge900 € ≈ 20 %
Faustregeln zur Orientierung, keine Vorgabe. Mit Kindern, Immobilie oder in teuren Städten verschieben sich die Anteile.

Die wichtigste Zeile ist die letzte. Wer zuerst spart und dann ausgibt, kommt mit den übrigen Bereichen erstaunlich gut zurecht. Wer zuerst ausgibt, spart meistens nichts.

09Die häufigsten Cashflow-Fallen

  • Abos und Mitgliedschaften, die automatisch weiterlaufen.
  • Doppelte Versicherungen nach dem Zusammenziehen.
  • Jährliche Zahlungen, die jedes Mal überraschen und vom Dispo bezahlt werden.
  • Kein fester Sparbetrag: Gespart wird, was übrig bleibt, und das ist meist nichts.

10Der 15-Minuten-Abo-Check

Abo-CheckZwölf Posten, die sich fast immer lohnen
0 von 12
Abos und Mitgliedschaften
Verträge

Deine Häkchen werden nur in deinem Browser gespeichert.

11Mythos oder Fakt?

Tipp auf eine Karte, um sie umzudrehen.

Mythos„Ich weiß genau, wohin mein Geld geht.“Tippen für den Fakt ↻
Fakt

Die meisten unterschätzen ihre Ausgaben für Alltag und Abos deutlich. Erst der Blick auf drei Monate Kontoauszüge zeigt es.

Mythos„Sparen kann ich, was am Monatsende übrig bleibt.“Tippen für den Fakt ↻
Fakt

Am Monatsende bleibt selten etwas übrig. Wer zuerst spart und dann ausgibt, spart wirklich.

12Häufige Fragen

Wie hoch sollte meine Sparquote sein?
10 bis 20 % des Nettoeinkommens sind ein guter Richtwert. Wer früher finanziell frei sein möchte, spart mehr.
Wie finde ich heraus, wohin mein Geld fließt?
Am einfachsten mit den Kontoauszügen der letzten drei Monate. Im Erstgespräch machen wir das gemeinsam.
Muss ich ein Haushaltsbuch führen?
Nein. Mit dem 4-Töpfe-Prinzip reicht eine einmalige Einrichtung, danach läuft es automatisch.
Welche Apps helfen beim Cashflow-Check?
Viele Banking-Apps kategorisieren Ausgaben automatisch. Wichtiger als die App ist, regelmäßig hinzuschauen und Entscheidungen zu treffen.
Wie viel sollte ich fürs Wohnen ausgeben?
Als grobe Orientierung höchstens rund ein Drittel des Nettoeinkommens, inklusive Nebenkosten.
Was ist das 4-Töpfe-Prinzip?
Eine Aufteilung des Einkommens auf vier Konten: Fixkosten, Alltag, Rücklagen und Vermögen. So siehst du jederzeit, was wofür da ist.
Felix Schmidt
Über den AutorFelix Schmidt

Ungebundener Finanzberater aus Heide. Seit über 12 Jahren begleitet er Akademikerinnen und Akademiker, mehr als 1.000 Mandanten deutschlandweit, ungebunden mit einer Auswahl aus über 310 Partnern. 5,0 Sterne bei 77 Google-Bewertungen. Mehr über Felix →

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Basierend auf 77 echten Rezensionen
Das sagen Mandanten

77 Rezensionen. 5,0 von 5 Sternen.

Keine bezahlten Testimonials, sondern echte Stimmen von Menschen, die ich begleite. Nachlesbar bei Google.

K
Kim J.vor 3 Wochen
Hervorragend Beratung. Es wird einem alles so erklärt, dass man wirklich alles verstehen kann. Herr Schmidt ist ein absolut umgänglicher Mensch, man fühlt sich sehr gut aufgehoben.
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J
Johanna L.vor 7 Monaten
Ich bin wirklich froh, mich für die Beratung bei Felix entschieden zu haben. Von Anfang an hatte ich ein sehr gutes Gefühl – ehrlich, transparent und auf Augenhöhe.
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R
Rebecca K.vor 3 Monaten
Einfach super tolle Begleitung und Beratung in Bezug auf verschiedenste Themen. Was ich am besten finde, ist die Transparenz bei allem, was erklärt und an Verträgen abgeschlossen wird!
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M
Mike S.vor einem Jahr
Felix vereint Menschlichkeit und Rationalität bzw. Wirtschaftlichkeit wie kein Zweiter. Stets gute Tipps, für jede wirtschaftliche Lage top Expertise. Jederzeit erreichbar, Erklärungen verständlich für Jedermann.
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J
Jan W.vor 10 Monaten
Felix ist der wohl modernste Berater, den ich je kennengelernt habe! Immer gut erreichbar & fachlich sowieso top.
Rezension auf Google
F
Frederik v. L.vor 2 Jahren
Seine Fähigkeit, komplexe Finanzthemen verständlich und anschaulich zu erklären, hat mich besonders überzeugt.
Rezension auf Google

Auszüge aus echten Google-Rezensionen, teils gekürzt, Namen abgekürzt. Bewertungen von Teammitgliedern sind nicht berücksichtigt.

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